ClaraAugen streifen durch Jordanien – 8-1

Ins Stadt- und Marktgetümmel gestürzt

Mal sehen, was ich aus den vielen Fotos herausgesucht habe, um sie hier in groß etwas besser sehen zu können.

Bevor ich etwas „unternehme“, dope ich mich mich sicherheitshalber noch mal: Supergut kann Pulverkaffee nicht sein, aber besser als ohne Kaffee. Und heiß war er auch, sonst wäre das Brillenglas nicht beschlagen. Und die Tasse lila beschriftet – was will ich mehr.

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Es gelüstet mich, anhand von 4 Fotos den desolaten Zustand von Straßen, Häusern und Bürgersteigen zu zeigen. – Und wie schon mal in einem Kommentar besprochen: Freilaufende Hunde gab es so gut wie keine, Katzen dafür viele und überall und immer wieder.

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Hier bei dem Haus wusste ich wirklich nicht, ist ein Abrisshaus, ein unvollendetes Wohnhaus oder einfach nur ein Schlampbau.

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Diese kaputten Bürgersteige hatte ich ja schon in einer Collage gezeigt.0901-strassenschaeden-3

0901-strassenschaeden-2Schluss damit, ich muss dort nicht durch die Gegend stolpern.

Vom Markt habe ich diese drei Fotos rausgesucht. Da ich ja weder Vegetarierin noch Veganerin bin, konnten mich geschlachtete Tiere nicht so sehr erschrecken. Ungewöhnlich fand ich lediglich, dass die Ziegen ihren Kopf behielten. Und ob das deutschen Hygienevorschriften entsprochen hätte, wage ich zu bezweifeln – aber das Fleisch essen ja auch keine Deutschen, … oder vielleicht doch? Die Hotelköche müssen ja auch irgendwoher ihr Fleisch beziehen.

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Die Schafe zeige ich nur deswegen noch einmal, weil ich mich gewundert habe, dass der Wagen so bunt und verziert ist.

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Und hier fand ich den Kuhkopf ausgesprochen deplatziert, denn es war ein Gemüsestand – zumindest so weit, wie ich gucken konnte. Vielleicht war es gar kein echter Kopf, sondern eine Attrappe – ich habe es nicht überprüft.

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Wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten – doch wie man sieht, lila ist international 🙂

0901-stadtbummel-2Und hier die Kleidung für die junge, hübsche, schlanke Jordanierin. Lang ist wohl üblicher, obwohl daneben auch kurze Bekleidung ist.

0901-stadtbummel-1Und hier eine Kurzgalerie von meinen Bett- und Zimmernachbarn. Den Elefant habe ich am Ende zum Transporteur für das Trinkgeld genommen. Unter seinen Beinen und in der Kopfbinde hatte er jeweils einen Schein. Da ihm die Beine wegrutschen wollten, musste ich die mit Wasserflaschen fixieren.

6 Kommentare zu “ClaraAugen streifen durch Jordanien – 8-1

    • Wie heißt es so schön: Das Leben ist kein Ponyhof. Mit der Ziege kann ich gut leben, denn die Leute wollen ja essen. Den Kuhkopf hätte ich auch nicht gebraucht. – Diese halben Bauruinen gab es immer und immer wieder. – Die Bürgersteige haben mich derartig verschreckt, dass ich jetzt in Deutschland viel toleranter bin. – So doll oll fand ich die Kleider aber nicht, allerdings sahen nur wenige Frauen farbig aus im Straßenbild, das freundliche Schwarz hatte die Oberhand.

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  1. Hallo meine LIebe Clara, ,
    das unfertige Haus ist vielleicht aus mangelnden Finanzmitteln so geblieben. Es scheint in diesem Land überall an Geld zu fehlen: Die Touristen kommen aber nicht um die Leistungen der Gegenwart zu genießen, sondern um die der Vergangenheit zu genießen. Die Mosaikarbeiten finde ich wunderschön. Wegen Wind und Sand würde ich aber nicht nach Jordanien gehen, mein krankes Auge würde das nicht überleben !
    Herzliche Grüße

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    • Hallo, du Liebe, wie ich lesen muss, ist es mit deinem Auge nicht richtig gut geworden, obwohl du doch schon von Pontius zu Pilatus gelaufen bist.
      In vielen südlichen Ländern sieht man ja diese unfertigen Bauten mit Eisen in die Luft – das soll ja wohl dazu gut sein, um keine Steuern zahlen zu müssen. Aber das hier war anders. Es kann schon sein, dass es Geldmangel war – und dann kam immer mehr Verfall dazu.
      Der letzte Reisebeitrag kommt immer näher.
      Mach es gut, liebe Reine

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  2. Liebe Clara!
    Ich vermute, dass es sich bei dem Haus weder um einen Abriss noch einen Schlamperbau handelt, sondern, wie kann es anders ein, um KUNST. Das kann man doch überall sagen, wenn man keine Erklärung hat 🙂 Könnte man natürlich auch bei dem Kuhkopf sagen. Und natürlich bei den Handtuchtieren, die ja wirklich kunstvoll drapiert waren. Und der Schafwagen ist vielleicht so etwas wie ein Festwagen bei Karneval, schließlich wird dort das künftige Essen durch die Gegend gekarrt 🙂
    Der Appetit auf Fleisch ist mir schon lange vergangen, deshalb greife ich jetzt zu meiner üblichen Morgenschokolade und wünsche Dir einen wunderschönen Tag. Genieß den Kaffee! 🙂
    Liebe Grüße
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau, ich werde langsam schlampig mit der Beantwortung meiner schönen Kommentare – aber ich habe gerade wieder so einige Igel zu kämmen – und die wollen nicht ekämmt werden, deswegen ist es so zeitaufwändig.
      KUNST – dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Ich sehe schon, mir fehlt dein Weitblick und deine Lebenserfahrung, aber Recht hast du.
      Meinst du, die Schlächter wollten es den Schafen noch einmal schön machen, indem sie die Tiere im Prunkwagen zum Schafott gefahren haben?
      Ich esse zwar noch Fleisch, sogar ziemlich gern, aber inzwischen sehr viel weniger als noch vor einigen Jahren.
      Jetzt gibt es keinen Kaffee mehr, sonst kann ich nicht schlafen. – Dass ich nicht schlafen kann, dafür sorgt schon Sebastian Fitzek mit seinem aufregenden Buch.
      Mach’s gut, du Liebe und fang die Grüße auf von mir

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