Gut zu Fuß durch Himmelhochs Dekogalerie – 20

Lang lang ist’s her …

In meinem Wohnzimmer hängt ein Bild an der Wand, das mit dem Spruch „Welcome“ beschrieben ist. Die Gastgeberin, hier noch in sehr jungen Jahren und auch farblich verändert, um zu den restlichen Bildern zu passen, lächelt freundlich jeden an, der das Zimmer betritt. Das gleiche Foto – nur nicht mit flammend roten Haaren, ziert meinen Führerschein – also kann es noch nicht Jahrhunderte her sein.

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Was gehört unbedingt zu Berlin? Wo hatten wir alle schon mal ein Treffen, ein Date, ein Rendezvous oder ein Stelldichein – letzteres eher selten, das klingt so altjungferlich. Na????  An der Weltzeituhr. Und da habe ich mir doch gesagt, dass ich mir kinderleicht meine eigene Weltzeituhr schaffen kann, natürlich ein wenig anders als das Original.

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Berlin hat einen Zoo und einen Tierpark – bedingt durch die jahrelange Trennung der Stadt. Aber Clara hat eine Löwenzucht – was ihr ja auch zukommt als Löwin. Ich gebe zu, dass diese Löwen nur ausgeborgt sind, denn sie sind in Leipzig beheimatet.

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29 Kommentare zu “Gut zu Fuß durch Himmelhochs Dekogalerie – 20

  1. Liebe Clara!
    Das ist ja mal eine originelle Idee, die ganze Weltzeit in einen schönen Rahmen zu fassen. Funktionieren die Uhren wirklich alle noch und weißt Du auf welcher Uhr welche Länderzeit angezeigt wird? 🙂
    Und die Löwen sehen absolut bären- bzw. wie da richtig steht löwenstark aus! Die gefallen mir gut. Da hast Du sicherlich einiges zu tun, wenn Du solch einen kunterbunten Haufen immer bändigen musst. Aber mit Deiner roten Mähne hast Du dich ja farblich angepasst und so haben die mächtigen Kerle Dich bestimmt als Dompteurin akzeptiert!
    Meine löwenlose Alm begnügt sich mit harmloseren Tieren … mal sehen, was die Gartenschnecken so zu berichten wissen 🙂

    Liebe Grüße in den Zoo an Zirkusdirektorin Himmelhoch
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau, ich danke dir für deinen festen Glauben an mich und meine „übersinnlichen“ Fähigkeiten. Doch jetzt alles der Reihe nach.
      Den Zirkus mit der Löwenbändigerei habe ich schon lange aufgegeben, das sind nur Erinnerungen aus besseren Zeiten. Jetzt lebt nur noch ein einziger bei mir (die anderen nur als Fotos, wie ich sie ge3zeigt habe). Der eine ist in Tierjahren gerechnet mindestens so alt wie ich, wenn nicht sogar noch älter – ich kenne mich mit dem Umrechnungsfaktor im Löwenleben nicht so aus. Dieser hier hat seinen Altenteilplatz auf der Schrankwand gefunden und wird nur noch „dressiert“, wenn es meine Enkeltochter oder andere Kinder machen – dann ist er aber sehr willig. Nachzulesen hier: https://chh150845.wordpress.com/2016/08/15/heute-und-morgen-ist-loewentag/
      Doch du kennst ja diesen Artikel schon, da musst du also gar nicht hinspazieren.
      Jetzt zu der Berliner Weltzeituhr – du bist so gutgläubig in mein Wissen – kaum eine andere Weltzeit wüsste ich auswendig. Doch jetzt habe ich mal nachgezählt – ei der Deifi, ei der Daus, es würde tatsächlich passen, denn es sind genau 23 Uhren auf dem Rahmen. – Vor langer Zeit hatte ich mal einen Uhrentick und habe zu jedem Kleidungsstück eine andere Uhr getragen. Doch dann wurden die Batterien immer, immer teurer und die Lust verging mir – aber die Uhren wollte ich nicht so einfach wegwerfen. – Dann kam mir 2007 – als meine Mutter ins Seniorenheim ging und natürlich nicht alle Sachen und Bilder mitnehmen konnte – dieser Bilderrahmen in die Finger, der aus schwarzem Lack war. Probiert, grundiert, farb-iert und schon war ein wunderschöner grüner Bilderrahmen fertig. Die ersten Uhren, die also alle nicht mehr tickten, wurden festgeklebt- Viele Besucherinnen, die kamen, erinnerten sich spontan an ihre kaputten Schätze in der Schublade und ließen sie mir zukommen. Und siehe da – allmählich wurde der Platz knapp und der Rahmen ist gefüllt. – Ich könnte mir natürlich den Gag leisten und jede Uhr um eine Stunde verstellen – doch der Aufwand wäre zu groß. Außerdem hätte ich Angst um die Farbe, dass sie am Klebestreifen hängen bleibt statt am Rahmen. – Also: Nur eine schöne Claraillusion.
      Sicher hatte ich schon ab und an mal rote Haare – aber das war immer nur eine Zeit, die man in Wochen messen konnte – aber bei manchen muss es sich unauslöschlich eingegraben haben, So ist das mit dem menschlichen Gedächtnis, es behält nur die extrem guten oder extrem schlechten Sachen in Erinnerung, der Durchschnitt fällt durch die Gehirnmaschenlöcher.
      Und tschüss sagt Clara, die fast gleich zum Rehasport muss.

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      • Wow, liebe Clara!
        Ich danke Dir für die ausführliche Erklärung. Pass auf, dass bei Dir jetzt nicht paketeweise Erinnerungsstücke aus nah und fern eintrudeln, die Du zu Wandcollagen zusammenzimmern sollst. Bei Deinem kreativen Talent und Deinem raschen Handeln würde mich das nicht wundern 🙂

        Ich wünsche Dir einen schönen Herbsttag von der sonnigen Alm
        Mallybeau Herbstkuh

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        • Liebe Mallybeau, liebend gern würde ich jetzt andererleuts Erinnerungen verarbeiten, da hätte ich wenigstens was, was mich von den meinigen ablenkt, die zu dieser Zeit meist nicht so gut sind.
          Aber morgen kommen wahrscheinlich 1,5 m Antireflexfolie, da habe ich dann mehr als genug zu tun, um diese teure Ware blasen- und faltenfrei auf die Hochglanzfotos aufzubringen. Ich habe schon alles bereit gemacht: den Tisch doppelt ausgezogen, zwei große Badetücher für die Flüssigkeit, einen Fotoroller, einen Rakel und eine leere Sprühflasche, um das Gemisch herzustellen. Schau’n wir mal. Ich hoffe, die Bilder werden so, wie ich es mir vorstelle. Das schwierigste wird sein, sie wieder an der Wand anzuhängen, da sie echt schwer sind, zumindest die großen.
          Und tschüss – bald ist Doppelkopf, aber ohne Turnier und ohne Preise.
          Mit Gruß von Clara
          PS: Morgen kommt auch noch eine andere Lieferung, für die ich auch schon alles vorbereitet habe.

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          • Das Problem ist, dass ich nur auf dem Fußboden arbeiten kann, weil die Folie für alles andere zu groß ist. Und einen Strich auf einer durchsichtigen Fläche zu sehen, fällt mir in meinem Alter schon nicht mehr ganz so leicht . mit dem Cuttermesser bekomme ich die Folien nicht durchgeschnitten, weil sie zu stark ist, und mit der Schere ist das einfach Sch… und so weiter

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          • Genau. Am Besten alles Schritt für Schritt. Dass der Cutter die Folie nicht schneidet, ist ja merkwürdig, die sind doch eigentlich recht robust … naja, jetzt entspannen und dann morgen frisch ans Werk! Ich bin mir absolut sicher, dass Du eine perfekte Lösung finden wirst. 🙂 Abendgrüße von der Laubalm

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          • Ich habe nur ein schmales Stahllineal, dass sich schlecht mit einer Hand fixieren lässt. Und deswegen kann ich nicht volle Kraft beim Cutter anwenden, weil die Gefahr besteht , dass ich abrutsche.

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          • An dem Bild muss ich nicht schneiden, ich muss nur an der Folie, die ich aufkleben will die muss ich zurechtschneiden. Sie haben nicht 150 x 125 geschickt, wie sie vorher steif und fest behauptet haben, sie haben 131 x 164 geschickt. Jetzt kann ich doch noch einige kleine Bilder mehr mit Folie beziehen

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    • Ach, liebe Daggi, es ist so eine schöne Erinnerung, dass du mal wieder auf das Zoovideo von dir (und mir) Bezug nimmst. Ich habe es mir zum wiederholten Mal immer noch mit Freude angesehen – besonders das mit der Melone und den Eisbären. Danke!

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