Das Gymnasium „Fréderic Joliot Curie“ in Görlitz

hat nicht nur muntere, kleine Schüler (klein deswegen, weil sie heute schon in der 5. kommen, wohingegen wir damals in der 9. schon fast erwachsen waren), sondern auch einige hübsche Kleinigkeiten.

1705 FB Schule 89Hochkantfotos sind zwar nicht so ideal, aber … dass jetzt in die Schule ein Engel eingezogen ist, das musste ich unbedingt für die Erinnerung festhalten. Früher gab es dort zwar nicht nur „Teufel“, aber in meinen Augen eben sehr viele, die bedenkenlos mit abwertenden (politischen) Worten die Zukunft ihrer Schüler sehr negativ beeinflussten – und das ist in meinen Augen schon recht teuflisch.

1705 FB Schule Waage 84Ist das Mensaessen so gehaltvoll, dass ängstliche Mütter beantragt haben, dass ihre Sprösslingen wöchentlich einmal den Gang über die Kontrollwaage nehmen müssen? – Wer weiß?

8 thoughts on “Das Gymnasium „Fréderic Joliot Curie“ in Görlitz

    • Politische Abwertung war nach meiner Meinung sehr subtil. – Liebe Sonja, der „harmlose“ Satz in meiner Abitureurteilung lautete: „Ch. muss sich ernsthaft um eine positive Einstellung zu unserem Arbeiter-und-Bauern-Staat bemühen“. Die Beurteilung, die ich erst 2004 durch Filmaufnahmen zu Gesicht bekam, die nur für die internen Akten gefertigt wurde und jedem „Kaderleiter“ bei der Einstellung vorlag, war 10x schlimmer und 10x abwertender. – Ich schwöre: Hätte mein Klassenlehrer noch gelebt, als ich diesen Text von ihm gelesen habe, ich wäre ernsthaft in Versuchung gewesen, ihm rechts und links ein paar zu scheuern. Da er nur ca. 1,55 klein war, hätte ich größenmäßig das Verhältnis von damals umgekehrt – zumindest von der Bedeutung her. – Mein Zorn auf ihn ist noch immer nicht gestillt, zumal ich durch das Klassentreffen gesehen habe, wie man hätte Karriere machen können, ohne klüger oder fleißiger als ich zu sein.

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  1. Eine schöne alte Waage. Wahrscheinlich funktioniert sie besser als so manches neues Batterie fressendes „Monster“. Wenn ich Platz genug hätte, würde ich mir so eine , aufbauen. liebe Grüße Leonie

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    • Liebe Leonie, meine Flach-Waage möchte ich nicht mehr missen. Sie arbeitet 20 Jahre lang ohne Batterie – und ich denke, sie hat das schon mehr als die Hälfte der Zeit geschafft.
      An diese Monstren kann ich mich noch gut erinnern. Erst musste man das dicke Gewicht schieben – damals reichte es, es auf die 50 zu schieben – jetzt reden wir nicht darüber. Dann kam das zweitdicke und machte die Kilo hinter der 50 – lange Jahre eine 7 bis 8. Und die läppischen Gramm, bis die beiden Zungen genau gegenüber standen, die habe ich dann schon meist nicht mehr abgewartet. – Ich kenne sie aber immer nur von Ärzten, nie in einem Privathaushalt gesehen.
      Einen schönen Tag für dich, hier ist es kalt und regnerisch!

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