Urlaubsreminiszenzen – Teil 3

Heute stürmt es – nein, nicht richtig – heute stürmen wir – nämlich Lucie und ich – gen Himmel, wie sich das für eine Frau Himmelhoch gehört. Wir stürmen allerdings langsam, nämlich Treppe für Treppe. Und es heißt ja immer: „Schwund ist überall“ – also stürmte ich nach der Hälfte der Stufen allein. (Lucie, bitte nicht schlagen, ich bin so stolz auf mich, dass ich durchgehalten habe, obwohl die ganze Chose so gewackelt hat.

Die Fotos sind bei Lucie schöner, aber ich zeige meine trotzdem.

Hier habe ich wohl Lucie im „Basislager“ zurück gelassen und mich alleine auf die Pirsch gemacht!

Euch muss jetzt nicht schwindlig werden ob der tollen ingenieurtechnischen Leistung – das habe ich (fast) für euch übernommen

Und wehe, jetzt kommen paar medizinisch Gebildete und sagen: „Das sieht aus wie Darmverschlingung“ – diese Gedanken hatte ich nämlich, als ich das Foto auf dem Bildschirm sah. Vielleicht sind es auch (positive) Hirnwindungsverschwurbelungen (dieses Wort „verschwurbeln“ habe ich im Blog gelernt und ich habe es kackfrech mit Hirn in Verbindung gebracht.

Das Bibelwort „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass ein Reicher ins Himmelhochreich kommt“ kennt ihr alle. Ich habe das mal interpretiert und versucht, ob ein Elefant durch ein Tassenhenkelloch passt??? SCHWER, sage ich euch.

S

So haben sich der Elefant und ich längere Zeit die Zeit in der zeitlich begrenzt scheinenden Sonne vertrieben – in Lucies Garten.

Wenn das Nadelöhr oder Tassenhenkelöhr allerdings sooooooo groß ist wie dieses hier, besteht berechtigte Hoffnung, dass die „reiche“ Clara doch in den Armen-Himmel kommt.

So – die Landmarke Tiger und Turtle haben wir jetzt geschafft. Aber ihr seid noch nicht entlassen, jetzt gehen wir kunstvolle Graffittis schauen.

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Von meinem treuen Leser Blinkfeuer habe ich einen ganz tollen Link bekommen

http://landmarke.stadtkompakt.de/

das Ausprobieren lohnt sich in echt und ehrlich.

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Die Graffitis hatte ich doch vergessen

 

 

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15 Kommentare zu “Urlaubsreminiszenzen – Teil 3

  1. Das ist ja ein wahnsinniges Gebäude! Lucie hatte es auch schon gezeigt.
    Muss echt Spass gemacht haben.
    Der Durchblick durch die vielen bunten offenen Türen gefällt mir besonders gut.
    Grins, dem kleinen Elefanten war das wohl alles zu hoch, zu windig?
    Hast du denn auch zum Horizont Obersavotorium geschafft?
    Das ist in Herten-Süd.

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    • Bärbel, ich habe erst einmal überlegt, ob du hier die Treppe und die Sprayerwände miteinander vermischst. „Das ist ja ein wahnsinniges Gebäude! Lucie hatte es auch schon gezeigt. Muss echt Spass gemacht haben. Der Durchblick durch die vielen bunten offenen Türen gefällt mir besonders gut.“ Ich überlegte, was du mit „Gebäude“ gemeint hast und meine jetzt: Die Treppe.
      Das andere, das Sprayerparadies, sind mehr oder weniger Ruinen und Reste von alte Industriegebäuden.
      Der Elefant durfte nicht in aller Ruhe zu Haus bleiben, denn er hängt an Lucies Sclhüsselbund.
      Im Observatorium waren wir nicht – du hast ja auch lange Anlauf genommen. Wir wollten in Bochum ins Planetarium, aber da war ausverkauft.

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  2. Wow, die Fotos sind dir echt gut gelungen. Pff, da haste ja sogar meinen Schlüsselanhänger abgelichtet! 😉 Beim ersten Foto war mein erster Ausspruch: „Huch, da hab ich gar keine blaue Jacke an!“ *lach*

    War schon gut so, dass ich nicht mit nach oben gestürmt bin, wer hätte dich denn sonst fotografieren sollen bei deinem „Höhenflug“? *schmunzel* Ich steh ja dazu, dass ich dieses Höhenfeeling nicht unbedingt haben muss! 😉

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    • Beim Lesen des Textes und Anschauen der gespeicherten Fotos stellte ich fest, dass ich die Grafittis vergessen hatte.
      Ich neige mehr und mehr dazu, Fotos nur noch als Galerie einzustellen, denn das geht viel schneller – die bearbeiteten gemeinsam hochladen, Spaltenzahl festlegen und ab geht die Lucie, ach nein, Verzeihung, die Galerie.

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    • Toll, toll, toll – danke, danke, danke – mit Lucie am Telefon haben wir uns beide über deinen Link hergemacht und sind fast durch die offenen Geländer gefallen oder von der Treppe geschleudert worden, als wir ins Trudeln kamen.
      Ich baue den Link noch in den Text ein, denn nicht alle lesen Kommentare.

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    • Ute, das sollte jetzt nicht fishing for compliments sein – doch ich sehe, dass Lucie mit mehr Erfahrung, einem besseren Auge und einer besseren Kamera andere Ergebnisse erreicht – aber meine reichen mir. – Danke für das Lob!

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  3. Ich habe gerade Assoziationen á la Escher. Vielleicht hätte ich zuerst Deine Antwort auf den Kommentar lesen sollen. Denn ich versuchte die Stelle zu finden, an der beim Looping die Stufen so angeordnet sind, dass man weiterlaufen kann. Ich war fest davon überzeugt, dass das geht.

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    • Elvira, rein technisch hätte es machbar sein müssen, wenn sich die Treppe um den Loopingbogen gedreht hätte – aber dann wären die Stufen wohl zu schräg geworden und damit zu gefährlich. – Muss ja auch nicht sein, Der Mensch muss ja nicht überall rumlatschen, rumtrampeln, rumtreppeln.
      Gruß an deine Stimme, hast du sie schon wiedergefunden?

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    • Deine Augen sind vollkommen in Ordnung. Du hast auf den Treppen zwei Gitter – einmal wird man nicht in den Looping gelassen (was ich auch nicht gewollt hätte) und bei der anderen Stelle ist auch plötzlich Halt. – Ich finde es ein vollkommen ausgefallenes Bauwerk und wirklich schön fürs Auge.

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  4. Pingback: Urlaubshimmelstürmereien – Teil 3 « Claras Allerleiweltsgedanken

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