Berliner Markthallen I – Arminiushalle

Zuerst die Allee für Frau Thusnelda, über die man gehen muss, wenn man vom U-Bahnhof Turmstraße zur Halle auf der Arminiusstraße möchte.

Die Backsteinbauweise der Halle lässt keine Wünsche offen – bei mir jedenfalls nicht. Das ist der Haupteingang.

Der Eingang „Zunfthalle“ war verwaist – vielleicht sind sie noch im Wachsen und Werden, die Halle und die Zünftte.

Ich sage immer wieder – die haben sich damals mehr Mühe gegeben beim Bauen und mit der Kunst.

Bei der Restauration haben vielleicht polnische Stukkateure und Bauleute mitgearbeitet, denn die sind ja für gute Leistungen auf diesem Gebiet bekannt. Sie haben Warschau und viele andere im Krieg zerstörte Städte fast in echt wieder aufgebaut – da bekommt man schon Routine.

Und das ist einer der ersten Eindrücke, wenn man die Halle betritt: Höhe und Weite und ein wunderschönes Dachgestühl – fast wie in einem sakralen Bauwerk.

Wohl mehr Kitsch als Kunst – aber warum nicht, wem es gefällt.

Die Halle insgesamt hat mir sehr gut gefallen, den Gebetomaten fand ich informativ und die Idee, Berliner Markthallen zu erkunden, finde ich einfach Spitze, Herr MartinMomo.

6 Kommentare zu “Berliner Markthallen I – Arminiushalle

  1. Pingback: Frau Tonari

  2. Poetron- Gebet:
    Das Beten der Zunfthallen

    Zunfthallen wollen knuddeln.
    Sie knuddeln verwaist und verlegen.
    Sie senden zitternd und gichtig.

    Bedenke es, Clara!

    Ach was senden, was beten?
    Die Freundschaften!
    Sendende Zunfthallen!
    Verwaist knuddeln die Zunfthallen,
    verwaist und gichtig.

    Gedicht Nummer 5797508

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    • Lieber Blinkfeuer, aus dem Spam musste ich dich erst erretten, wohin sich dein Zunfthallengebet geflüchtet hatte. Tragen mich meine Füße noch einmal nach Moabit, dann werde ich den Automaten bis zum fünfmillionsten siebenhundertsiebenundneunzigsten …. Gebet vortraben lassen, um es mir mit sonorer Stimme vom Automaten vorlesen zu lassen. Es sei denn, du willst es mir doch noch irgendwann selbst in mein gichtiges , verwaistes Ohr einflüstern, damit ich dich danach lobend tätscheln und knuddeln kann.

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  3. Pingback: Der Berliner kooft jerne in der Markthalle I « Claras Allerleiweltsgedanken

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