Nicht jeder, der spricht …

spricht richtig!

Mir tut schon allein das Lesen weh. Die Schilderschreiber schienen nicht gewusst zu haben, dass der Dativ noch ein „n“ am Ende benötigt. Auch die Satzstellung ist himmelschreiend. Mein Schild hätte in etwa so ausgesehen: „Liebe Kinder, bitte bewerft uns nicht mit Steinen, das bekommt uns gar nicht gut!“

Und hier kann auch – trotz schöner Malerei – die Kunst nicht über die falsche deutsche Sprache hinwegtäuschen – bei mir jedenfalls nicht. – Ich bin fast sicher, dass nicht alle sofort finden, wo der Teufel hier im Detail steckt, also, was falsch ist. – Unsere Sprache ist ganz schön verschludert worden.

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17 Kommentare zu “Nicht jeder, der spricht …

    • Hallihallo, dieses lustige Auge habe ich doch schon den öfteren in der Bloggerwelt rumlächeln sehen! Herzlich willkommen!
      Diese Dinosaurierwelt ist in der Nähe von Oranienburg, und zwar im Tierpark Germendorf fotografiert. Die Disnos sind schon recht beeindruckend, auch einen „Vulkan“ kann man beobachten. Außerdem sind ein Badesee und noch mehrere Tiere richtige Tiere im Angebot. Es ist schon möglich, einen ganzen Tag dort zu verbringen. Der Eintritt ist moderat – was nur teuer kommen kann, sind die vielen Kinderkarussels, die den Eltern das Geld aus der Tasche ziehen.
      Bei Bautzen in der Nähe, in Groß Welka gibt es ja einen richtigen Dinosaurierpark, aber der kostet auch richtig Eintritt. – Ich mache mir ja nichts aus diesen Viechern, was man unschwer merkt.

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      • Oh danke für die Info, … Germendorf … na da werde ich wohl in den Sommerferien mit Sohnemann mal hindüsen, … Klein Welka, … OMG, liegt zwar auf meinem Weg in die alte Heimat, aber irgendwie, …

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  1. Mich schüttelt’s, wenn ich solche Fehler sehe …
    Ganz, ganz schlimm finde ich auch die meist falsch gesetzten Apostrophe. Das ist fast schon eine Krankheit und wird als Apostrophitis bezeichnet. http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis
    Wie kommt man nur auf die Idee ein Plural mit Hilfe eines Apostrophs zu setzen? Beispiele: Gelee’s, Pesto’s, CD’s. Das war am Wochenende bei unserer Familienfeier ein klitzekleiner Streitpunkt 😉 ….
    Ich befürchte, es wird noch schlimmer werden …
    Liebe Grüße, Anette

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    • „Wie kommt man nur auf die Idee ein Plural mit Hilfe eines Apostrophs zu setzen?“ – Anette, soll ich dem „ein Plural“ noch ein „en“ spendieren, damit es ein formvollendeter Akkusativ im Sinne meines Artkels wird?
      Das mit den falschen Apostrophen hat für mein Gefühl wieder etwas nachgelassen – oder das Auge gewöhnt sich an so viele Sprachschlampereien.

      Habt ihr kollektives Weinen bei Nachbars veranstaltet, als die Weißhemden von den Blauhemden rausgekickt wurden?
      Mit deinen leckeren Sachen aus der Küche in schwarz-rot-Käse konntest du bestimmt trösten.
      Liebe Grüße von Clara

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  2. Das erste Bild mit dem Spruch finde ich einfach nur schlimm. Clara, wir haben in Tunesien unsere Studien gemacht und da feststellen müssen, dass unsere Jugend einem den blanken Schauer über den Rücken werfen kann. Ich kann dir nicht sagen, wieso und warum ich das so stark empfunden habe, aber es ist nun mal so. Und ich ziehe immer wieder Assoziationen zwischen unserer Jugend und der tunesischen Jugend…..

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    • Mandy, an was hast du nur gedacht, als du das hier geschrieben hast: „dass unsere Jugend einem den blanken Schauer über den Rücken werfen kann.“
      Dennoch ahne ich natürlich, was du meinst, und finde einiges auch nur noch schaurig!

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  3. Ja aber, man sieht doch deutlich, dass kein Platz mehr für ‚en‘ war ;-))

    Das erste Schild kann ich dann gar nicht mehr witzig finden; das ist schlimm.

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    • Diese Erklärung ist einleuchtend – das „en“ hat nicht mehr drauf gepasst – da habe ich herzlich gelacht und es endlich auch eingesehen *lach*
      Wenn ich mir überlege, durch wie viele Hände so ein Schild geht, bevor es dort hängt, wo es Besucher erschrickt – ist es schon bedauernswert, dass niemand in der Kette Einspruch erhoben hat. – Keiner will es gewesen sein und daran Schuld sein.

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  4. oh weh, liebe Clara, ich bin ganz bei Dir – das erste Schild müsste auf alle Fälle schnellstens entfernt werden, die Kinder verblöden leider immer mehr: sie hören (und lesen) es überall falsch, selbst in der schule habe ich manchmal den Eindruck, muss es nicht mehr immer richtig sein 😉 Und da kann man ja nur zum armen Poeten werden, denn wenn schon richtiges Deutsch nicht zählt, so wird Poesie und Kunst meist noch weniger honoriert… :((

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    • Gesa, da hat es doch die weibliche Form von Poet – die Poetin – leichter, die ist immer arm, bleibt in allen Fällen immer gleich und muss sich um Grammatik keinen Kopf machen. – Der Trend wird immer weiter gehen und in einigen Jahren / Jahrzehnten wird nur noch ein Gemisch aus Deutsch und Englisch gesprochen werden – nichts davon korrekt.

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  5. Pingback: Deitsche Schprache – schwerre Schprache!!! « Claras Allerleiweltsgedanken

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