Bäume XXVIII – Back-to-the-roots-day

Immer wieder mal wurde ich im Verlauf dieses Monats gefragt, ist das eine Soundso-Sauerstoffproduktionsstätte oder ein während der Blütezeit Staub verursachender Nadelträger oder oder oder – und ich wusste es nie, fast nie – und das tat mir ein ganz, ganz klein wenig Leid. Tief im Innersten meiner kleinen Stadtkindseele habe ich mich auch geschämt, dass ich so viele Jahre in meinem Leben ohne konkrete Baumnamen gelebt habe – und soooooooooo schlecht habe ich gar nicht gelebt, finde ich.

Und deswegen zeige ich heute Bäume, wo ich jede Frage beantworten kann. Sie stammen aus der Anfangszeit der Schöpfungsgeschichte – die Farben waren schon gemacht, aber die kleinen Zweige mit den vielen Blättern oder Nadeln dran mussten erst noch konstruiert werden.  – Gefunden habe ich diese urwüchsigen Exemplare auf dem Parkplatz eines Bau(m)-Marktes, nein, eigentlich ist es ein Pflanzenmarkt, der  mich angelockt hat.

Mit meinem Besuchs-Cousin habe ich noch „fachgesimpelt“, ob die Konstrukte aus Holz oder Metall sind – doch die sichtbaren Holzstrukturen an den Schnittflächen ließen den Punkt an die „Holzpartei“ gehen, nämlich an mich. Und deswegen kann ich sie getrost auch auf dieser Holzweg-Wanderung zeigen.

Als erstes zeige ich euch die Obstbäume für Kirschen, Pflaumen, Zitronen und Orangen, die sinniger Weise die Farben ihrer Früchte angenommen haben,  damit solche Leute wie ich nicht immer solche Schwierigkeiten haben.

Dass ein Weihnachtsbaum grün ist, ist ja wohl klar – auch mir, Dass ein Ersatzbaum auch grün sein muss, ist demnach auch klar. Und hier an diesen Baum kommen keine Kugeln, sondern Blumenampeln – und damit diese nicht vertrocknen, gibt es ein ganz raffiniertes Bewässerungssystem an dem Baum. – Ihr seht, große Ereignisse werfen ihre Schatten – zwar nicht immer voraus, manchmal auch an die Seite.

Und last, but not least gab es auch einen Baum für mich – einen Clara-Geschenk-Baum – und den schenke ich heute, na, den schenke ich heute allen, die den Monat hier durchgehalten haben zu lesen – aber besonders schenke ich ihn Tina, die darf ihn als „Wunschbaum“ nehmen und an jeden Ast ein Wunschbeutelchen hängen – so wie Teebeutel, nur mit einem Wünschli drin.
Nach gründlichem Denken habe ich mich entschlossen, den Baum für alle freizugeben – jeder darf für andere hier Wünsche anhängen – für sich selbst darf nur die Beschenkte Beutelchen anhängen. Ich bin mal schon vorweg gegangen. – Vielleicht spielt ihr mit, kopiert euch eines dieser beiden Fotos und behängt es mit guten Wünschen.

 

 

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20 Kommentare zu “Bäume XXVIII – Back-to-the-roots-day

    • Hallo Julie, ich nehme dein nettes Kompliment jetzt mal für alle Bäume seit Anfang April und nicht nur für die bunten, staksigen Dinger vom heutigen Post.
      Ich hoffe, dir geht es recht gut.
      Herzliche Grüße schickt dir Clara

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  1. Na, das wär‘ doch vielleicht etwas für meinen Garten. Da hatte jedenfalls jemand eine kreative witzige Idee. Mir gefällt’s. Und beim letzten Bild hast etwas ganz schrecklich geschwärzt? Das habe ich erst beim zweiten Hingucken gesehen.

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    • Du hast Recht, liebe April, ich werde doch die Originalversion von dem Pink-Baum einsetzen, auch wenn da so viele Autos drauf sind. – Vielleicht hatte ich irgend etwas im Hinterkopf von „auf (schwarzen) Wolken schweben – aber sooooooooo schwarz sind ja noch nicht mal Gewitterwolken. – Danke für den kritischen Blick.

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    • Jetzt ersetze ich das Bild noch einmal – gegen ein anderes Format – unten abgeschnitten, so dass es wie ein besser erreichbarer Strauch aussieht, an dessen Zweige man die Wunschbeutelchen bequem hängen kann.

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  2. Pingback: Clara “blogfastet” hier und wandert auf dem Holzweg … « Claras Allerleiweltsgedanken

  3. Echt klasse, diese Art von Bäumen! Da ist ja sogar einer für mich dabei! *freu freu*

    Solche „exotischen“ Baum-Gebilde hab ich noch nie gesehen. Prima, dass du sie uns zeigst!

    Drück dich und schone dich und pflege deine Erkältung mal endlich weg! 😉

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    • Ich denke mal zu meiner Erkältung: Kommt von alleine, geht von alleine. – Ich war auch wie magnetisiert, als ich die vom Auto aus sah. Auf dem Heimweg bin ich dann natürlich ausgestiegen und habe mir für jeden Baum eine günstige Fotografierposition gesucht.
      Liebe Grüße für dich und GöGa!

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  4. Bei dieser Art Bäume, so witzig sie auch sein mögen, hätte ich in meinem Garten das Gefühl, im Kindergarten zu leben. Obwohl ich zugeben muss, im Winter hätten sie durchaus einen farblichen Reiz 🙂
    Gute Besserung für deine triefende Nase, liebe Clara 🙂

    LG Anna-Lena

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    • Ich glaube auch kaum, dass sie vom Hersteller für den Garten gedacht sind – und wenn dann nur ein einzelnes Exemplar – aber auf Spielplätzen sind wie wohl angebracht, denn man kann recht gut darin klettern.
      Ich lege jetzt meine Nase und den Rest daran in die Sonne.
      Mit Gruß von Clara

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