Bäume XXV – Oderflut-Opfer-Gedenk-Tag

Immer wieder lese ich in Blogs, dass es regnet wie aus Gießkannen. So schön und nötig Regen sein kann, so viele Schäden kann er anrichten, wenn des Guten zu viel von oben kommt. Alle, die ihre Häuser oder Wohnungen in der Nähe von einem Fluss haben, bangen zu den kritischen Zeiten bestimmt oft, ob es dieses Jahr zu einem Hochwasser kommt oder ob der Kelch vorüber zieht. Der Rhein, die Sturmfluten der Elbe und auch die Oder haben unrühmliche Geschichte geschrieben.

Blöd daran ist, dass viele Überschwemmungen auf das unsachgemäße Eingreifen des Menschen zurückzuführen sind.

12 Kommentare zu “Bäume XXV – Oderflut-Opfer-Gedenk-Tag

  1. Pingback: Clara “blogfastet” hier und wandert auf dem Holzweg … « Claras Allerleiweltsgedanken

    • Das Foto ist zwar „Ewigkeiten“ nach der Oderflut aufgenommen, aber durch irgend etwas hat es mich daran erinnert.
      Im Hintergrund läuft die Datensicherung auf meine neue 1,5 TB große externe Festplatte. Ist das eine Freude.

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  2. Du??? Bei uns scheint die Sonne, ganz dolle sogar. Passend zu unserem morigen Ehrentag.

    An diese schlimmen Überschwemmungen denke ich mit Grauen. Als wir bei meinem Vati waren, sind wir durch Grimma durchgefahren, wo damals die Flut durchgerauscht ist. Und überall sieht man immer noch Zeitzeichen davon.

    Für dich liebe Grüße. Und den großen Regen behälst du bitte. Ich habe dafür keine Verwendung!

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    • Mädel, du hast ja so einen hübschen Avatar, richtig se*y.
      Ich kann mich von den Nachrichten noch erinnern – aber das war die Elbe(?), auf keinen Fall die Oder. – Na, dann feiert mal euren Hochzeits(?)tag im Sonnenschein, wie es für einen solchen Tag schön ist.
      Alles Gute für dich von Clara

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      • Geografisch bin ich eine vollkommene Niete. Ich weiß nur, es war eine schlimme Zeit. Ingo wollte damals mit helfen. Aber es wurden keine Helfer mehr in die extremst betroffenen Regionen gelassen. Man saß stundenlang vor dem TV und genau diese Bilder haben sich in meinen Kopf eingebrannt. Leider sind es immer wieder die Menschen selbst, die durch ihr massives Eingreifen in die Natur zu solchen Katastrophen mit beisteuern.
        Und was meinen Avatar betrifft – so mach ich einen Knicks und freu mich für dein Kompliment. Ja, das nehme ich gerne an.

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  3. Naturkatastophen hat es immer gegeben. Der Rhein hat sich (bedingt durch Eis’verstopfung‘) im 18. Jdt mal ein neues Bett gesucht und ganze Ortschaften niedergemäht (‚Der große Eisgang‘). Man kann das Ganze natürlich noch verschlimmern, indem man ihm sein natürliches Ausbreitungsgebiet nimmt, alles schön begradigt und die ganze Umgebung zupflastert, so dass das Regenwasser gleich ‚rein in den Rhein‘ kann und nicht erst im boden versickert. Und dann sind da noch die Menschen, die unbedingt am Fluss wohnen wollen („Ach, dieser Blick!“) – entgegen aller Vernunft 😉 und wenn dann das Wasser kommt, wir gejammert und Schutz gefordert.

    Ich erschrecke übrigens immer wieder, wenn ich in irgendeinem kleinen Rheinort bin und die Hochwassermarken sehe. Der Rhein ist meist so weit entfernt und so idyllisch, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass er zum reißenden W-asser-Wolf mutiert. Aber er kann.

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    • Du sagst es, liebe April, an vielen Überschwemmungen der heutigen Zeit ist der Mensch mit seiner Methode: „Und wenn die Ziege kein Gras frisst, dann wird die Wiese gepflastert!“ – Ich kann mir vorstellen, dass die Versicherungsprämien in solchen flussnahen Gebieten besonders hoch sind. – Hat man Begradigungen vorgenommen, um für die SChifffahrt eine schnellere Strecke oder eine höhere Fließgeschwindigkeit zu erreichen, damit der Untergrund nicht so schnell verschlammt?
      Ich habe ja 4 Jahre in Dresden gewohnt – und deswegen hat mich damals dieses Hochwasser ganz besonders mitgenommen, als der Zwinger im Wasser stand – einfach unvorstellbar – auch Wasser bei den Gleisen des Hauptbahnhofs gehört – Göttin sei Dank – nicht zum Alltagsbild.
      Wie oft habe ich mir schon überlegt, welche der Naturkatastrophen ich selbst für mich, wenn ich beteiligt wäre, am schlimmsten fände: Die australischen Steppenbrände, die vor nichts halt machen; die Wasserfluten, die mein ganzes Hab und Gut, Tiere und Menschen gefährden; Tornados und ähnliches mit ihren Schrecken bringenden Verwüstungen; Vulkanausbrüche – da sind Menschen vielleicht noch am schnellsten tot, wenn es sie erwischt; Erdbeben und ich hocke tagelang in einer Spalte ohne Kontakt zur Umwelt; Schiffs-, Zug- und Flugzeugunglücke sind ja keine Naturkatastrophen – aber so einen Schreck zu überwinden, wenn man es überlebt, ist bestimmt auch nicht ganz einfach.

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