Bäume XXIV – Schätz-und-Rechen-Tag

Man sagt ja, einen Baum kann man nach seinen Jahresringen schätzen.  –
Und  die Menschen???

An ihren Augenringen?
An ihren Speckringen?
An ihren Eheringen?
An ihren Brillantringen?
An ihrem Ringen nach Vernunft?

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34 Kommentare zu “Bäume XXIV – Schätz-und-Rechen-Tag

  1. ich habe von allen Ringen etwas, verrate aber nicht, welche überwiegen.
    „Alt wie ein Baum“ fällt mir da gerade zu ein. Eines meiner Lieblingslieder überhaut.
    Zum 50. Geburtstag habe ich den Liedtext auf meine Einladungskarten gedruckt. Bald muss ich mir überlegen, was ich mit der nächsten Null mache 😆

    LG Anna-Lena

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    • Anna-Lena – selbst, wenn ich es wüsste, welche Brillant- Ringe bei dir überwiegen, ich schweige wie ein GrabLaternenpfahl und niemand liest je was darüber in meinem Plauderblog. Gräber schweigen ja nicht, sie erzählen lange, lange Zeit die Geschichte dessen, dre oder die darin liegt.
      Das Lied kenne ja sogar ich – das ist doch von den Puhdys, ja oder ja? JA! Peter M. bietet noch an: „Alt wie ein Stein“ oder du kannst auch schreiben „Alt wie ein Haus“ und selber dazu etwas für die Karte erfinden. Du machst das schon!

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  2. Pingback: Clara “blogfastet” hier und wandert auf dem Holzweg … « Claras Allerleiweltsgedanken

  3. So, liebe Clara – nun habe ich mich durch – ringen können und auch endlich einmal hier reingeschaut. Gut, dass Du mich darauf hingewiesen hast. Deine Baumbilder sind schon sehenswert. Fotosketcher ist ja ein tolles Programm! Allerdings gibt es das nicht für den Mac. Aber bei Gimp gibts auch ganz nette Effekte.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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    • Na, da freue ich mich doch, dass ich dich noch hände-ringend hier auf diesen Blog locken konnte. – Ich denke, Fotosketcher ist nicht besser als Photoscape, eher kann es weniger. Mit GIMP habe ich mich noch nie so richtig beschäftigt, obwohl ich es auf meinem Computer habe.
      Viele gute Wünsche fliegen jetzt über die wenigen Kilometer Luftlinie zu dir!

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  4. Gute Frage!
    Ich könnte so sagen, zuerst ringt Frau nach einem Ehering, dann nach Vernunft, dann nach Brillantringen. Schliesslich ringt sie gegen Speckringe und später gegen Augenringe.
    Hätte Frau nicht zuerst um den Ehering gerungen, sondern nach Vernunft, hätte sie weniger gegen Augenringe und Speckringe ringen müssen.
    (Boah! was bin ich heute wieder sarkastisch!)
    GLG

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    • Vom Prinzip her gebe ich dir Recht – nur die Augenringe takte ich in die Zeit ein, wo man die Nacht mit „körperlichen Ertüchtigungsübungen der lustvollen Art“ verbringt statt mit Schlaf – nicht diese Augenringe, die man durch Babygeschrei und fehlenden Schlaf bekommt.
      Ich habe in meinem Leben das Ringen nach Brillantringen weggelassen – Weißgold oder gar Platin konnte ich mir nicht leisten, also trug ich nur Silber, weil es besser zu meinem Typ passt – und kein Brillant wird in Silber gefasst.
      Lustig zu lesen, dein Kommentar.
      Lieben Gruß von mir

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  5. … an den Heiligenscheinen? 😀
    Eheringe und Brillis fallen schon mal raus. Der Rest ist überschaubar. Jawohl.

    Liebe Grüße von der Gudrun, die schon mal Bücher aussortiert, verpackt, verschenkt …

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    • Du hast Recht – Heiligenscheine sind auch wie Ringe – aber Leute, die schon hier auf Erden mit einem davon rumlaufen und ihr Frommsein immer und immer wieder betonen, sind mir ein wenig suspekt.
      Du hast mal irgendwo geschrieben, dass du auch zu den „kleinen Dicken“ zählst, also musst du dich jetzt auch wenigstens zu einem klitzekleinen Speckringlein bekennen.
      Ich sehe, es geht los bei dir – halte durch, es lohnt sich!
      Clara denkt an dich!

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  6. Brillantring – nein, Speckringe – ja, da gibt es einen schönen Rettungsring so ziemlich in der MItte des Körpers.
    Um Vernunft ringen – ach nee, manchmal ist es soooo schön, unvernünftig zu sein.

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    • Zu allem, was du geschrieben hast, kann ich heftig mit dem Kopf nicken. – Den einzigen Brillantring, den ich mal hatte (zur Geburt des Stammhalters aus der Mannesfamilie geschenkt bekommen) habe ich an diese Familie zurück gegeben, weil er mir nichts bedeutet hat. – Mein Speckring bedeutet mir auch nichts *grins*, aber ich weiß nicht, wem ich den geben könnte – den will keiner. Eine könnte ihn gebrauchen, aber ich weiß nicht, wie ich ihn verpacken soll.

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  7. Ich muss mal schreiben, was ich so mag hier: du machst zwar auch ein Projekt, aber es ist dein eigenes und daher ganz ‚einmalig‘ im Sinne von: kein anderer hat das. Aber das Wichtigste: es sind immer ein paar (mehr oder weniger) gute Gedanken dabei. Also weiß ich auch immer was zu schreiben.
    Das ‚Ringen nach Vernunft‘ – ich sag mal, wer darum ringt, hat zumindest ein Bewusstsein dafür und ist wahrscheinlich weiter als die Mehrheit. Es gibt bestimmt viele, die gar nicht wissen, dass ihnen ein bisschen mehr Vernunft gut tun würde. Wobei man sich jetzt fragen könnte, was Vernunft denn eigentlich ist und ob sie tatsächlich immer so erstrebenswert ist.

    Die alten Frauen und ihre vielen Ringe … das habe ich auch schon gesehen. Bei mir ist es umgekehrt: Je älter ich werde, desto weniger habe ich Lust, mir Schmuck anzuziehen.
    LG, April

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    • Liebe April, danke für die lieben Worte zu meinen speziellen Clara-Projekten. Ich mag es nicht so sehr, -zig verschiedene Bilder durcheinander zu bringen – da kommt mein Aszendent, die Jungfrau, wohl doch zu sehr durch – ein wenig Ordnung will ich haben. Und dann glaube ich auch, dass mir die Lust auf vollkommen freies Schreiben ein wenig vergangen ist, vielleicht kommt sie wieder, vielleicht bleibt sie weg. – Du sagst es: Was ist „Vernunft“ – ist es wirklich diese gepriesene Einsicht in die Notwendigkeit des Schicksals, ist es das übermäßige Erwachsen-Werden. Einen gehörigen Rest an kindlicher Unbeschwertheit sollte man sich erhalten, so man das kann. Wenn aus jedem Wort eines Menschen die Weisheit und Vernunft spricht, kann das schon anstrengend werden, so eine Unterhaltung.
      Beim Schmuck scheinen wir uns zu ähneln – ich trage so gut wie keinen mehr – und früher habe ich besonders Ohrgehänge geliebt, Ringe getragen, immer eine Kette um den Hals gehabt – jetzt habe ich meinen Programmregler der Hörgeräte um den Hals. So verdrängt die „Gesundheit“ die „Schönheit“
      Lasse es dir – halb vernünftig, halb unvernünftig – gut gehen!

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      • Das mit dem ‚freien Schreiben‘ geht mir genau so; die Gründe sind ausreichend bekannt. – Es stimmt: ZU vernünftig ist nicht gut. Man sollte sich zumindest im Rahmen einer gewissen Vernunft eine gute Portion ‚kindlicher Unbeschwertheit‘ bewahren und sie auch ausleben, z.B. ständig auf Löwen klettern ;-))

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          • Pardon – ich hatte dich wegen deines Namens in den Widder-Monat geschoben, aber du hast ja schon oft genug betont, dass du eine waschechte *grins* Jungfrau bist. – Zarte Jungfrauen mit ihrem sanften Blick können bestimmt alle wilden Tiere zähmen – hin bis zum Skorpion.

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          • Ich hatte um 9.50 einen Termin, der 45 Minuten Anfahrtszeit hat. – Ich war ein paar Minuten eher fertig. – Ich sehe schon, der Computer sagt mehr aus als die Worte, die man auf ihm schreibt.
            Ich habe mir gerade eine 1,5 TB große externe Festplatte gekauft zur Datensicherung. Die ist größer als mein ganzer Rechner.

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  8. Liebe Clara, das Einschätzen meines Alters nach den Augenringe (Lachfalten?) überlasse ich lieber den anderen, nach den Speckringen habe ich mich dann Gott sei Dank wieder verjüngt, wie Du ja vielleicht mitbekommen hast, die (2) Brillantringe habe ich geerbt,e inen von meiner Mutter und einen von meiner Großmutter, Eheringe habe ich keine – bin ich sehr jung oder ist das Ausdruck des Ringens nach Vernunft (oder gar des von keinem bisher gewollt werdens ;-)?) Tja, das Einschätzen des Menschen, wer kann das schon in all seinen Facetten 🙂

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    • Liebe Gesa, das muss ich jetzt mal ausführlich kommentieren.
      „Augenringe“ haben überwiegend Leute, die in der Nacht etwas sehr Schönes anderes machen als schlafen – und die sind dann meist noch nicht sehr alt.
      „Speckringe“ sind vollkommen altersunabhängig – leider Gottes findet man schon viele Kinder, die weitaus mehr davon haben als ihnen guttut – ist also auch kein reines Alterskriterium – aber schön für dich, wenn du welche über Bord werfen konntest – die sind so überflüssig wie ??? na eben wie Speckringe.
      Gesa, keine Vermögensbekenntnisse hier – sonst kommt noch jemand und will dir deine Brillis rauben *lach*
      Wer mehr als drei Eheringe sein eigen nennt – mit verschiedenen Partnern – muss mindestens 30 Jahre sein – denn mit dem notwendigen Trennungsjahr und den Wartezeiten bei Gericht braucht man wohl so lange, ehe man sich dreimal scheiden lassen kann. – Vielleicht ist es ein Vorteil, wenn man so eine Prozedur gar nicht machen muss, weil man die vorausgehende Prozedur übersprungen hat.
      Lasse es dir gut gehen – notfalls, falls dir wirklich nach Ringen zumute ist, kannst du ja deine Kanaren oder Hühner beringen.

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  9. Mal laut denke….

    Laut Statistik hält eine Ehe heute 3 Jahre… Gehen wir mal davon aus…
    Demnäöchst sagt der Pastor also: Und hiermit seit Ihr für die nächsten 3 Jahre verheiratet. *g*
    Bei jeder Ehe gibt es einen neuen Ring… öhm ich mag Ringe *lol*
    Nun…das wären bei uns schon etliche Ringe und es soll Ehepaare geben, die sind länger als 30 Jahre verheiratet…
    Meine Eltern z.B. oder meine Schwiegereltern waren über 50 Jahre verheiratet…
    Ne also Eheringe können das nicht sein…
    Nach Vernunft kann es demnach auch nicht sein…
    bei HAltbarkeit von 3 JAhren eher Unvernunft.
    Brilliantringe … wenn man sich allerdings einige alte Damen so ansieht,
    behangen mit dem Schmck als wären sie ein wandelnder Weihnachtsbaum *kicher*.
    Da haut manchmal das Alter pro Schmuckstück hin 😆
    Augenringe habe ich manchmal, nicht oft, kann also auch nicht sein…
    Blieben Speckringe… habe ich … mehr als mir lieb ist,
    aber viele Männer suchen sich eine neue JUNGE Dern, wenns ins Mittelalter geht…
    Also überzeugen kann mich das auch nicht…

    Ich ringe mit mir…heute trage ich gar keinen Ring.. nicht mal meinen Ehering… muss ich nun dahin rin(g)nen?
    So alt binsch noch nicht… ich hätt gern noch ein paar Jährchen… büdde büdde

    Nein liebste Clare, mit einen Baum haben wir wohl wenig gemeinsam…

    Liebste Grüsse zu dir ♥

    Ach noch was, wieso hast du denn einen Pfeil aus dem Baumstumpf geknabbert. Soll ich dir ne Stulle schicken?
    nun abba wech hier, bevor ich haue kriege

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    • Liebe 3K, das war ja eine gewaltige Denk- und Schreibleistung, die du hier zu Computer gebracht hast.
      Ich werde dir alles beantworten, was nach den Grüßen steht.
      Ausnahmsweise war ich das nicht, aber der Hund Lenni hätte es sein können – denn der kaut leidenschaftlich gerne Holz. Seine Stöckchen, die ich ihm werfe, benutzt er hauptsächlich zum Zerbeißen.
      Übrigens hatte der Kerl schon einen Hundeschutzengel. Beim Arbeiten mit Holz hat mein Sohn nicht aufgepasst und der Kerl hat ein ziemlich großes ausgesägtes Stück Holz verschlungen. Am nächsten Tag hat er von ganz allein sehr viel Gras gefressen und dann alles ausgekotzt – zum Glück, denn er ist uns jetzt schon sehr lieb geworden.
      Ich fahre jetzt den ganzen Tag mit dem Großelterndienst weg.
      Liebe Grüße zu dir von mir

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