S-Bahnprojekt (15/28) Friedrichstraße

Am Hinterausgang des Bahnhofs steht dieses erschütternde Denkmal, von dem ich im Hauptblog eine kleine Animation zeige.

Es zeigt die Deportation der Berliner jüdischen Kinder

7 Kommentare zu “S-Bahnprojekt (15/28) Friedrichstraße

  1. ich habe letztens die doku über viktor klemperer gesehen. manchmal fragt man sich, wie man das seelisch überleben kann, ohne durchzudrehen. dein kofferbild gefiel frau wf übrigens noch einen tick besser :-).

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    • Mir war dieses Kofferbild fast zu „grausam“ mit seiner Kahlheit und der kaputten Puppe, aber mich hat gestört, dass ich dann die mitfotografierten Nebensachen wie die Fahrräder hätte wegmachen müssen. Auch der Geigenkasten erschien mir (fotografisch) nicht so recht zuordenbar. –
      Ich kenne von Klemperer nur das „LTI“. Ich werde mal nachsehen, ob er noch mehr geschrieben hat.

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      • Ich kenne das Foto mit dem Koffer nicht aber:

        So wie sich das liest, wäre es ein sehr markanter ColorKey! Alles S/W, nur Koffer und Puppe nicht.

        Du kennst „Schindlers Liste“? Da gibt es eine Szene, in der alles S/W ist, nur das kleine Mädchen mit dem roten Mantel nicht. Daran musste ich gerade denken.

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        • Den Film habe ich gesehen – an diese spezielle Sache mit dem roten Mantel erinnere ich mich nicht, aber dein ColorKey-Auge hat dafür sicher mehr ein Auge. Danke nochmals für die Bildbearbeitung!

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      • ich hab mich dunkel an das erscheinen der tagebücher aus dem nachlaß (neudt. nachlass) erinnert, aber noch nicht selbst gelesen, nur gute kritiken:

        „Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten.“ Tagebücher 1933–1945. Eine Auswahl. Berlin 2007

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        • DAss du als junge Frau so an dem „blöden“ ß hängst, verstehe ich überhaupt nicht. Ich habe zig Jahre länger so geschrieben und hatte gar keine Schwierigkeiten mit der Umstellung. Man hätte nur nicht so viel Hickhack damit machen sollen und nicht so viele Proteste zulassen, dann wäre es vielleicht auch was richtiges geworden. Wenn irgend etwas sinnvoll war an dieser Rechtschreibreform, dann war es das mit der klaren Trennung zwischen ß und doppel-s. Ich verstehe auch die Schwierigkeiten nicht, die viele damit haben. Kurzer Vokal wie bei Kuss, Fluss und Schloss: Doppel-s, lang gesprochener wie bei Fuß und Schoß: dann bleibt das ß. Und übrigens hat eine gründliche Recherche ergeben, dass du mit deinen „Eigennamen “ nciht recht hast. Nur bei tatsächlichen Eigennamen wie „Litfaß“ bleibt es, deswegen wirklich Litfaßsäule. Aber dein beliebtes Beispiel Russland wird wirklich – wie im russischen Original – mit zwei s geschrieben, denn der „Eigenname“ ist die russische Version, bei uns ist es nur eine Übersetzung. Viele Atlanten drucken ja die landestypischen Bezeichnungen und nicht unsere Übersetzungen. – Auch die Berliner Schlossstraße hat jetzt die drei Konsonanten. Aber diese 3fach-Regelung gab es ja schon alt: siehe Pappplakat bei nachfolgendem Konsonanten.
          Na, überzeugt oder glaubst du mir immer noch nicht?

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  2. Pingback: Im Dreisprung von Nord nach Süd (15/28) « Claras Allerleiweltsgedanken

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