S-Bahn-Projekt (3/28) (versehentlich doppelt gepostet)

Die Fahnen sind in Ost und West gleich – keiner hat den Bundesadler drauf, kaum noch einer Hammer und Zirkel, hier in diesem Stadtteil schon gar nicht. Und die Gartenzwerge sind auch hier wie da gleich hübschhässlich und verbreitet – Deutschland, einig Gartenzwergvolkland!

Ich hatte ein ganz klein wenig das Gefühl, dass ich misstrauisch beäugt wurde, warum ich da so einfach Privathäuser fotografiere. Ich hatte mir schon einen glaubhaft klingenden Spruch bereit gelegt, dass ich doch wohl kaum mit diesem „Kamera-leinchen“  für die G….Earth-Betrachter arbeiten und Erkundungen einziehen werde.  – Es hat ja geklappt, letztendlich hat mich niemand angehalten.

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Heut, am 3.10., habe ich in einer Boutique einen lila, riesengroßen, wunderschönen, durchscheinenden Plastikring fotografiert, den ich noch zu meinem lila Outfit dazuschmuggeln wollte (nur das Foto, nicht den Ring) – aber ich musste das Foto löschen. Pech!

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12 Kommentare zu “S-Bahn-Projekt (3/28) (versehentlich doppelt gepostet)

    • Rosenkugel ist genehmigt *grins* – ist das die, wo man/frau immer so breitgesichtig aussehen. Du hast – glaube ich – zumindest eine in blau, wie ich mich meine zu erinnern.
      Ein Gartenzwerg käme nur über meine …. Nachkommen in den Garten, so ich einen hätte. Aber, ich habe dafür anderen Kitsch auf dem Balkon – also sollte ich nicht mit Steinen werfen, sondern höchstens mit …. mit äääääh Gartenzwergen werfen.

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    • Ingrid, ich ärgere mich langsam richtig, dass ich nicht bei einem der vier Häuser gefragt habe, warum geflaggt wird. Das musst du dir in etwa so vorstellen: „Jetzt habe ich erst mal ihren potthässlichen Garten fotografiert, damit ich den lang und breit im Netz zeigen kann, und jetzt sagen sie mir doch bitte noch, warum sie den mit einer Fahne noch hässlicher machen?“ Doch ich denke, ohne Sturzhelm auf dem Kopf wäre es gefährlich gewesen, so provokativ zu fragen.

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  1. Den Garten darf man fotografieren, obwohl der richtig sch…aussieht, aber bei dem Ring hättest du ganz lieb fragen sollen, oftmals darf man dann fotografieren…immer ganz lieeeeeeeeeeeb fragen 😀

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    • Du hast ja recht, mein liebes „Mariannsche“, ich glaube, eben das fällt mir manchmal sehr schwer. Aber ich bin ja erst 65, vielleicht lerne ich das auch noch.
      Drück dich!
      In einer Ausstellung – da ist es selbstverständlich, dass ich vorher frage, aber einen Ring zu fotografieren, den ich mir an den Finger gesteckt hatte. Als ich das Foto löschen musste, sagte ich nur: „Na, dann kann ihn mir mein Freund nicht schenken“ – und sie kam ins Grübeln. Ich denke, das war vom Geschäft her ein wenig übertrieben – ich habe nicht ihre gesamte Kollektion zwecks Industriespionage fotografiert. Hätte ich das gewollt, wäre ich mit vollkommen unauffälliger Technik ausgerüstet und dazu in der Lage.

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    • Ja – und dazu bitte dann noch unter Verwendung eines Lineals. Aber, meine liebe WF, hier in Berlin sind solche über-pflegten Gärten weitaus seltener als im Süden Deutschlands, da hatte ich eher dieses Gefühl von Lineal und Nagelschere. – Aber vielleicht macht das ja auch der Rasenmäher, dass er so korrekt schneidet. – Und Gartenzwerge mit allem ihrem Anhang sind in Ost und West die beliebtesten Gartenbewohner. Ein echter Hund würde ihnen ja evtl. in den Garten ….. und Kinder würden ihnen die Pflanzen beschädigen. Da sind Gartenzwerge wirklich die pflegeleichtesten Bewohner!

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  2. Du weißt, dass Du nur das fotografieren und veröffentlichen darfst, was Du als ganz normaler Fußgänger vor die Linse bekommst, hm? Wenn Du erst durch eine Hecke kriechen oder ähnliche Aktionen starten müsstest, dürften die misstrauisch bis ärgerlich gucken. Und Du dürftest im Gegenzug einiges nicht.

    Der Garten ist zwar durchge_schtailt aber mir wäre er zu kalt. Da könnte ich kaum Luft holen aus Angst, das ich damit etwas durcheinander bringe.

    Aber hübsch ist es irgendwie dennoch. ;o)

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  3. Pingback: Im Dreisprung von Nord nach Süd (3/28) « Claras Allerleiweltsgedanken

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