Paradies à la Clara (12)

Einen Vorteil hatte das knappe Essen und die viele Bewegung: Solche Kinder gab es damals noch nicht, also waren auch keine Adipositasgruppen, Diätprogramme und sonst was für ein Sch… notwendig!

19 Kommentare zu “Paradies à la Clara (12)

  1. Big Fettie-Mann hat wohl zu viel Fernsehen geschaut, hat schon viereckige Augen bekommen! Wenn ich so in meiner schon lange vergangen Schulzeit gedanklich krame, kann ich mich nur an eine moppeliche Person in meiner Klasse erinnern. Moppelich, aber nicht mit „moppelichheute“ zu vergleichen!

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    • Dieser Spruch mit den „viereckigen Augen“ gehört zu meinen Lieblingssprüchen. Doch ich bekomme die auch fast vom Computer, nicht vom Fernsehen. Ich könnte mir eigentlich meine GEZ-Gebühren zurückzahlen lassen.
      Du hast recht: moppelig damals und fettmoppelig heute sind kein Vergleich.

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  2. Als ich 1948 eingeschult wurde gabs aber solche Moppelchen sehr wohl 🙂
    Vielleicht trug auch die Schülerspeisung dazu bei: Eine Pampe aus Haferflocken *bähhh*. War aber wohl wichtig und gesund für uns. 🙂

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    • Ute, vielleicht lag es an meiner selektiven Wahrnehmung oder weil ich im finstersten Osten des Ostens aufgewachsen bin an der polnischen Grenze in Görlitz. Bis dahin kamen die Lebensmitteltransporter nicht mehr.
      So, ist mir jetzt egal, Evas Kinder waren jedenfalls nicht dick!
      Ich habe den Lebertran als „bääääh“ in Erinnerung, da ich aber schon Rachitis hatte, war der auch wichtig und gesund, aber eklig! Wie Öl schlucken!

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      • Oh ja, der Lebertran, pfuideibel. Apropos Öl schlucken, Öl mit Zucker wurde mir gegen Husten verabreicht 🙂 Egal, du hast schon recht, man kann Kinder auch zum (fr)essen erziehen und das ist sehr ungesund.

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  3. Was sie wohl schreckte? Dass sie so aussehen könnten wie das Kind oder dass es ihnen ergehen könnte wie dem armen Hasilein?
    @Fudelchen: Ganz sicher, auch falsches Essen kann auf Dauer agressiv und unbeherrscht machen… (aber sicher nicht allein und ausschließlich).

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    • Da Gewalt zu Haus absolut kein Thema war, hat sie wohl mehr das Aussehen geschreckt. Der Sohn war sportlich von A – Z und als „Kugel“ hätte er beim Fußball bestenfalls den Ball abgeben können, nicht den Stürmer.
      Die Tochter hatte schon eine schmerzliche Erfahrung gemacht, als sie nicht zum Ballett angenommen wurde mit den Worten „Das Kind wird mal zu stämmig“ – dem wollte sie nicht noch mehr Vorschub leisten, nicht bei so einer spindeldünnen Mutter.

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    • Du hast durchaus recht, obwohl weniger das Foto als die Sandplastik „brutal“ ist. Leider werden diese Eltern, die ihren Kindern diese falsche Erziehung und Ernährung angedeihen lassen, nicht in Ausstellungen gehen, auch nicht in die regelmäßigen Sandsation-Ausstellung.
      Ich denke, kein Carver würde so etwas gestalten, wenn es vollkommen am Leben vorbei wäre.
      Die Gewalt unter Jugendlichen oder sogar schon Kindern hat doch in den frühesten Jahren ihren Anfang – nur, wenn das Elternhaus auch gewalttätig ist, was kann man dann von den Kindern erwarten.
      Gerade, weil ich so wahnsinnig viel mit Kindern zu tun habe, hat mich diese Plastik beeindruckt.

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  4. Oh doch, solche Kinder gab es auch in der Mangelwirtschaft schon.
    Ich hatte in meiner Schulzeit etliche Moppelchen in diversen Klassen. Überliefert ist allerdings nicht, ob sie ihr Plüschkadaver gewürgt haben 😉

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    • Hallo tonari, erkennst du den mir zugestellten Text wieder? Natürlich ja. Morgen kann noch mal ein gewisser Wiedererkennungsfunken bei dir aufglimmen!
      Ich hatte beim Schreiben mehr meine Klassenkameraden als die meiner Kinder im Blick – Ich bin 1951 eingeschult worden und da gab es solche monströsen Moppelchen tatsächlich noch nicht – verschob sich jedoch von Jahr zu Jahr. – Aber es gab ja auch noch kein fastfood und keine Cola – welch ein Segen.

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  5. Pingback: Paradies à la Clara (12) « Claras Allerleiweltsgedanken

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